Etikettierung & Verkostung

Das Etikett verstehen

Es existieren folgende Vorschriften zu Angaben auf dem Etikett nach geltender Norm für verkehrsfähige Produkte (siehe auch ARTEN & QUALITÄTEN):

Front- und Rückenetikett von Alipus:

1. Produktbezeichnung „Mezcal“.
2. Ausweisung des „Tipo I“ als „100% Agave“ bzw als „Tipo II“ oder „Mixto“, also mit maximal 20% anderen Zuckern als Agave.
3. Ausweisung der Kategorie, also "Joven", "Reposado" oder "Añejo" bzw. "Añejado".
4. In Mexiko registrierter Name der Handelsmarke.
5. Angabe der Füllmenge
6. Alkoholgehalt in Volumenprozent bei 20 Grad C mit „% Alc. Vol“.
7. Name und Anschrift des Produzenten oder Markeninhabers mit Steuernummer und der individuellen NOM-Angabe
8. Gegebenenfalls Name und Anschrift des Abfüllers mit Steuernummer
9. Der Vermerk „Hecho en México“
10. Der Vermerk “Envasado de Orígen” oder gegebenenfalls “Envasado en México”
11. Das COMERCAM-Logo
12. Losnummer
13. Name des Brennmeisters (maestro mezcalero)
14. Ort der Herstellung
15. Verwendete Agavenarten
16. Art und Datum der Destillation
17. Anzahl der abgefüllten Flaschen und Nummer jeder individuellen Flasche
18. Logo der Gruppe „Mezcales tradicionales de los Pueplos de México” (falls er deren Kriterien erfüllt)

1. Produktbezeichnung „Mezcal“.
2. Ausweisung des „Tipo I“ als „100% Agave“ bzw als „Tipo II“ oder „Mixto“, also mit maximal 20% anderen Zuckern als Agave.
3. Ausweisung der Kategorie, also "Joven", "Reposado" oder "Añejo" bzw. "Añejado".
4. In Mexiko registrierter Name der Handelsmarke.
5. Angabe der Füllmenge
6. Alkoholgehalt in Volumenprozent bei 20 Grad C mit „% Alc. Vol“.
7. Name und Anschrift des Produzenten oder Markeninhabers mit Steuernummer und der individuellen NOM-Angabe
8. Gegebenenfalls Name und Anschrift des Abfüllers mit Steuernummer
9. Der Vermerk „Hecho en México“
10. Der Vermerk “Envasado de Orígen” oder gegebenenfalls “Envasado en México”
11. Das COMERCAM-Logo
12. Losnummer

Rückenetikett von Real Minero:

1. Produktbezeichnung „Mezcal“.
2. Ausweisung des „Tipo I“ als „100% Agave“ bzw als „Tipo II“ oder „Mixto“, also mit maximal 20% anderen Zuckern als Agave.
3. Ausweisung der Kategorie, also "Joven", "Reposado" oder "Añejo" bzw. "Añejado".
4. In Mexiko registrierter Name der Handelsmarke.
5. Angabe der Füllmenge
6. Alkoholgehalt in Volumenprozent bei 20 Grad C mit „% Alc. Vol“.
7. Name und Anschrift des Produzenten oder Markeninhabers mit Steuernummer und der individuellen NOM-Angabe
8. Gegebenenfalls Name und Anschrift des Abfüllers mit Steuernummer
9. Der Vermerk „Hecho en México“
10. Der Vermerk “Envasado de Orígen” oder gegebenenfalls “Envasado en México”
11. Das COMERCAM-Logo
12. Losnummer
13. Name des Brennmeisters (maestro mezcalero)
14. Ort der Herstellung
15. Verwendete Agavenarten
16. Art und Datum der Destillation
17. Anzahl der abgefüllten Flaschen und Nummer jeder individuellen Flasche
18. Logo der Gruppe „Mezcales tradicionales de los Pueplos de México” (falls er deren Kriterien erfüllt)

Die Gruppe „Mezcales tradicionales de los Pueplos de México“ fordert weitere Angaben auf einem “Mezcal Tradicional”:
13. Name des Brennmeisters (maestro mezcalero)
14. Ort der Herstellung
15. Verwendete Agavenarten
16. Art und Datum der Destillation
17. Anzahl der abgefüllten Flaschen und Nummer jeder individuellen Flasche
18. Logo der Gruppe „Mezcales tradicionales de los Pueplos de México” (falls er deren Kriterien erfüllt)

Trinken & Verkosten

Mezcal sollte keinesfalls in Schnapsgläsern (caballitos) getrunken oder gar „gekippt“ werden. Wie andere Edelbrände auch, genießt man ihn bei Zimmertemperatur aus einem Gefäß, welches ausreichend Luft an die Oberfläche der Flüssigkeit lässt, zum Bespiel Armangnac- Cognac- oder Grappagläser. Zunächst überwiegt beim Trinken der Geschmack nach Rauch und Erde, der vom Dämpfen der Agaven herrührt. Dazu kommen Karamell und Pflanzensaft und, je nach verwendeter Agavenart, verschiedene wie Zitrusfrüchte, Minze, Vanille, Marzipan, Feigen, Honig, Zimt, Mango und viele weitere.

Ob gelagerte Mezcales der Zunge zusagen, mag jeder Konsument selbst entscheiden, dass geschmackliche Zwischentöne aus der Agave zugunsten derer aus dem Fass verloren gehen, sei unbestritten. Vermieden werden sollten jedoch alle Mezcals, in denen Insekten oder andere Gimmicks schwimmen. Würmer und Larven gehören auf den Teller, nicht in die Flasche. Auch andere, geschmacksintensive Dreingaben, welche gerne zum Mezcal serviert werden wie sal de gusano, sangrita, Erdnüsse, Limetten, Zitronen oder ähnliches verfälschen den Geschmackseindruck. Es sei hier ein Glas Wasser und eventuell etwas Brot empfohlen.